Málaga ist international vor allem für seine Küste und sein Klima bekannt. Was jedoch viele Radfahrer nicht wissen: Die Provinz zählt zu den bergigsten Regionen Spaniens, mit einer außergewöhnlichen Dichte an Gebirgszügen, ruhigen Nebenstraßen und Bergpässen, die ideal für anspruchsvollen Radsport sind.
Verschiedene Veröffentlichungen und Analysen der spanischen Topografie ordnen Málaga unter den Provinzen mit dem ausgeprägtesten Gebirgscharakter des Landes ein. In einigen Studien wird sie sogar als zweitbergigste Provinz Spaniens bezeichnet – eine Tatsache, die all jene überrascht, die Málaga nur mit Sonne und Strand verbinden.
Ein Trainingsgebiet, das von Profiradfahrern gewählt wird
Die Qualität des Geländes in Málaga ist auch im Profiradsport nicht unbemerkt geblieben. In den letzten Wochen hat Jonas Vingegaard in der Provinz Málaga trainiert, mit anspruchsvollen Ausfahrten direkt ab der Stadt und hohen Höhenmetern an Anstiegen wie Fuente de la Reina – ein langer, gleichmäßiger Pass, der häufig für Grundlagen- und Tempotraining genutzt wird.
Auch Victor Campenaerts nutzte vor zwei Jahren die Straßen der Region Axarquía als Teil seiner Vorbereitung auf die Tour de France. Ausschlaggebend waren dabei die Kombination aus Höhenmetern, ruhigen Straßen und einem stabilen, ganzjährig milden Klima.
Diese Entscheidungen sind kein Zufall: Málaga ermöglicht Training wie im Hochgebirge, ohne lange Anfahrten – direkt von der Stadt oder von kleinen Dörfern aus.

Anspruchsvolle und gut erreichbare Bergpässe (bis ca. 1.000 m auf der Straße)
Zwar gibt es in der Provinz Gipfel über 2.000 Meter – wie die La Maroma, die hauptsächlich für Wanderungen genutzt wird –, doch der Straßenradsport in Málaga zeichnet sich vor allem durch die große Anzahl asphaltierter Bergpässe bis etwa 1.000–1.200 Meter Höhe aus, die sich problemlos in einer einzigen Runde kombinieren lassen.
Zu den bekanntesten Anstiegen zählen:
- Puerto del Sol – Ein Klassiker der Axarquía und einer der landschaftlich schönsten Pässe der Region.
- Fuente de la Reina – Langer, gleichmäßiger Anstieg, ideal für Grundlagentraining direkt ab Málaga-Stadt.
- Peñas Blancas – Einer der härtesten Anstiege Südspaniens, regelmäßig Teil der Vuelta a España, mit extrem anspruchsvollen Rampen.
- El Torcal de Antequera – Ein spektakulärer Anstieg, sowohl aufgrund der Höhenmeter als auch der einzigartigen Landschaft.
In Kombination ermöglichen diese Pässe Routen mit sehr hohem Gesamthöhengewinn, vergleichbar mit klassischen Hochgebirgstrainings.
Zahlen, die das Potenzial Málagas erklären
Radfahrer lieben Fakten – und Málaga liefert sie, vor allem für eine Küstenprovinz:
- Straßenpässe bis 1.000–1.200 Meter Höhe
- Übergang vom Meer direkt ins Gebirge in einer einzigen Ausfahrt
- Hohe Dichte an Gebirgszügen: Montes de Málaga, Axarquía, Serranía de Ronda, Sierra de las Nieves
- Hoher Höhengewinn selbst auf mittellangen Strecken
- Ruhige, wenig befahrene Nebenstraßen
All das macht Málaga zu einem idealen Revier für Grundlagentraining, Vorbereitung auf Rundfahrten und spezifisches Bergtraining.
Málaga – ein Radsportziel auf höchstem Niveau
Abseits des klassischen Tourismus hat sich Málaga als eines der komplettesten und bergigsten Radsportziele Spaniens etabliert. Anspruchsvolle Strecken, beeindruckende Landschaften und eine einfache Logistik machen die Region besonders attraktiv für internationale Radfahrer.
Und warum es nicht klar sagen: In Málaga ist es problemlos möglich, drei Bergpässe der ersten Kategorie in einer einzigen Ausfahrt zu kombinieren – Fuente de la Reina, Puerto del Sol (Alfarnate) und El Torcal de Antequera. Alles auf sehr ruhigen Straßen, mit konstantem Höhengewinn und kaum Verkehr. Das Ergebnis: ein echtes Brett von 158 Kilometern und über 3.000 Höhenmetern, Start und Ziel in Málaga – und trotzdem bleibt noch Zeit für ein wohlverdientes Mittagessen. Denn hier verbindet sich leistungsorientierter Radsport mit Lebensqualität 😉.

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